Im Regal ist die Warenverfügbarkeit ist ein kritischer Erfolgsfaktor für die Kundenzufriedenheit. Wenn Kunden ihre gewünschten Artikel zuverlässig finden, steigt die Markentreue und der Gesamtumsatz des Regals.
Der Begriff Optimal Shelf Availability (OSA) beschreibt die bestmögliche Verfügbarkeit von Waren im Verkaufsregal, genau dann und dort, wo der Kunde sie erwartet. Das Konzept zielt darauf ab, Regallücken (Out-of-Stock-Situationen, OoS) zu vermeiden und gleichzeitig Überbestände zu minimieren.
Das Gleichgewicht
Angestrebt wird ein Gleichgewicht zwischen zwei Extremen:
- Vermeidung von Out-of-Stock (OoS): Fehlende Produkte führen zu entgangenem Umsatz, da Kunden bei Regallücken oft zu Wettbewerbern abwandern oder den Kauf ganz abbrechen.
- Minimierung von Überbeständen: Zu viel Ware im Regal bindet Kapital und erhöht die Kosten für Lagerhaltung und potenzielle Abschreibungen.
OSA ist eine Kennzahl, die angibt, zu wie viel Prozent die geplanten Produkte tatsächlich für den Kunden greifbar sind. Eine Datenanalyse in Form eines Abgleichs von Abverkaufsdaten mit Regalbestandsdaten liefert die notwendigen Eckwerte.
XPaceOn Stock-Auswertung
Aus Basis von Abverkaufsdaten der Artikel und der im Planogramm platzierten Stückzahlen berechnet XPaceOn die Reichweite des geplanten Regalbestands, Fehlbestand (Stock miss = vorhersehbare Out-of-Stock-Situation) oder Überbestand (Stock surplus).

Diese Eckdaten, angewendet auf das aktuelle Planogramm und seine Bestückung, werden dann zu einer Optimierung der Bestände im Regal führen.