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Effiziente und reproduzierbare Regalplanung mit Regeln

Die XPace-Planungsfunktionen ermöglichen das Positionieren und Arrangieren von Produkten auf Warenträgern, einzeln oder in Gruppen. Die Auswahl der Produkte, die eingesetzt werden sollen, ist dabei zunächst dem Anwender überlassen: Artikel werden individuell oder nach Filter- oder Gruppierungskriterien aus den Produkten der Datenbasis ausgewählt, auf einen Warenträger gezogen und positioniert. Wesentlich eleganter, schneller und effizienter ist es, die Planung auf Regeln basieren zu lassen. Weiterlesen „Effiziente und reproduzierbare Regalplanung mit Regeln“

3D-Controller: 6-Achsen-Maus zur Planogrammsteuerung

Planogramme in XPace sind dreidimensional. Artikel, Regale und Shops können von allen Seiten betrachtet werden. Mit einer normalen Maus und mit der Tastatur kann man sich in einem XPace-Planogramm bewegen und das Regal und alle Artikel perspektivisch betrachten und bearbeiten. Mit einer 6-Achsen-Maus hat man einen 3D-Controller für das Planogramm, mit dem man das Regal quasi in der Hand hat.

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XPace Features

Features

Die Features von XPace beschreiben die Funktionsgruppen und ihren Benefit für Anwender im Spacemanagement. Der verfügbare Funktionsumfang ist abhängig vom eingesetzten Modulpaket:

  • XPace Basic beinhaltet die Funktionen zur Regalplanung und die Schnittstellen zu Datenbanksystemen.
  • XPace Professional erweitert diese Funktionen um Features zur Regaloptimierung.
  • XPace Enterprise ergänzt diesen Funktionsumfang durch serverseitige Bereitstellungsmechanismen.

Ein Umstieg auf eine höhere Modulvariante ist jederzeit möglich.

Features und Module

Die Tabelle gibt eine Übersicht über die wichtigsten Funktionsgruppen mit ihrem jeweiligen Zweck und Nutzen und ihre Zuordnung zu den XPace-Modulpaketen. Den kompletten Funktionsumfang erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch – bitte sprechen Sie uns an.

Legende: B = Basic, P = Professional, E = Enterprise

Feature BPE
2D- und 3D-PlanogrammeEin Planogramm ist die grafische Dokumentation einer Regalplanung. Ein 2D-Planogramm fungiert als planerische Übersicht, ein 3D-Planogramm präsentiert die räumliche Anordnung aller Warenträger und Produkte.XXX
Images, Beschriftung, Numerierung, BemaßungDie Regalplanung soll mit dem Planogramm dokumentiert werden. Fotorealistische Produktdarstellungen zeigen die optische Anmutung des Regals; Beschriftungen identifizieren die Produkte und geben zusätzliche Informationen aus; die Numerierung verbindet die Artikelpositionen mit Positionen in einem Report; die Bemaßung dokumentiert die Gesamtabmessungen und die Einbaupositionen von Warenträgern.XXX
Planogramm-Assistenten, Planogramm-Vorlagen, Zuordnung zu Kunde und MarktDie Assistenten unterstützen die Anlage eines neuen Planogramms und die Zuordnung zu Kunde, Markt und Sortiment. Mit Planogramm-Vorlagen können häufig verwendete Grundkonstellationen, Regalwände und Display-Konfigurationen leicht für neue Regalprojekte wiederverwendet werden.XXX
Versionierung und VersionsverwaltungRegalplanungen entwickeln sich mit der Zeit weiter, Planogramme werden in regelmäßigen Abständen an neue Anforderungen und Kundenerwartungen angepaßt. Es entstehen mehrere Versionen des Planogramms. Die Versionsverwaltung wahrt den Überblick über die Versionen eines Planogramms.XX
Ist-Aufnahme und Planogramm-VergleichEine Ist-Aufnahme ist die Erfassung einer Regalbelegung an einem realen Regalaufbau oder an einem Musteraufbau mit dem Ziel, das Regal zu analysieren und zu optimieren. Planogramme und Versionen zeigen im Vergleich Entwicklungen und Verbesserungen. Änderungen an der Regalbelegung können als Änderungsreports für Regalumbauten eingesetzt werden.XX
Plazierung per Barcode-ScanningDie Ist-Aufnahme eines Regals anhand eines bestehenden, realen Regalaufbaus wird sehr effizient mit einem Barcode-Scanner durchgeführt. Die gescannten Artikel werden im Programm sofort auf dem aktuellen Warenträger positioniert. XXX
Automatische Produktplazierung und AnordnungFür die effiziente Regalplanung bekommen Artikel standardisierte Positionen und Blockgrößen zugewiesen. Artikel werden auf Warenträgern automatisch aneinandergereiht und an den richtigen Orten positioniert, sie werden automatisch richtig ausgerichtet. Änderungen an der Artikelauswahl und Positionierung korrigieren automatisch die Anordnung aller Artikel. XXX
Manuelle ProduktplazierungIm Einzelfall lassen sich Artikel manuell auf gewünschte Positionen setzen. Spezielle Anordnungen können unter Umgehung von Automatismen hergestellt werden. Sonderfälle und individuelle Wünsche sind in der Regalplanung umsetzbar.XXX
Regelbasierte ProduktplazierungDie Regalplanung soll Produkte nach logistischen, finanziellen, geometrischen, optischen und psychologischen Gesichtspunkten unter Beachtung von Raum und Zeit optimal positionieren. Die zugrundeliegenden Auswahlverfahren und Filterkriterien werden als Regeln formuliert und für die Produktplazierung verwendet.XX
Ranking und PlazierungsvorschlägeZu einer bestehenden Produktplazierung werden ergänzende Artikel, die die Plazierung sinnvoll erweitern, aufgrund eines Bewertungsververfahrens vorgeschlagen und auf Wunsch sofort plaziert.XX
Suchen und ersetzenIn mittleren und großen Planogrammen sollen häufig Artikel gesucht werden, inkl. aller Mehrfachplazierungen. Durch präzise oder unscharfe Suchkriterien können Artikel in Planogrammen aufgefunden werden. Artikel können schnell durch andere Artikel ersetzt werden, um einen neuen, an aktuelle Erfordernisse angepaßten Plazierungszustand herzustellen.XXX
Sprachvarianten für Planogramme und ProduktePlanogramme für internationale Zielmärkte müssen landesspezifische und sprachspezifische Artikeltexte und Ausgaben erzeugen.XXX
GUI mehrsprachig (DE, EN)XPace ist im deutschsprachigen und im internationalen Umfeld einsatzfähig. Die Benutzeroberfläche (Fenster, Menüs, Dialoge etc.) liegt in einer deutschen und einer englischen Sprachvariante vor und ist für weitere Übersetzungen vorbereitet.XXX
Hilfetexte mehrsprachig (DE, EN)Die integrierten Hilfetexte liegen in deutscher und englischer Sprachvariante vor und unterstützen die Anwender. Die Hilfetexte sind für weitere Übersetzungen vorbereitet.XXX
Datenübernahme aus Excel, CSV-Text, XML, Datenbanken und ERP-SystemenStammdaten und Bewegungsdaten der Artikel können aus unterschiedlichen Datenquellen übernommen werden. Standardschnittstellen werden unterstützt.XXX
Import von Sortimenten und ListungenSortiments- und Listungsdaten können übernommen und der Regalplanung zugrundegelegt werden.XX
Erfassen neuer ProdukteEinzelne Produkte lassen sich direkt in der Software anlegen. Produkt-Images werden unmittelbar zugewiesen.XXX
Einfache und komplexe ProduktformenArtikel können als Schachteln und Boxen, als Blister und Dosen oder in einer beliebigen 3D-Form angelegt und importiert werden. Einfache Planungen und hochkomplexe Formen und Anordnungen sind gleichermaßen möglich.XXX
Standard-WarenträgerAlle typischen Regalformen und Warenträger-Elemente für Standardregale werden mitgeliefert. XPace kann sofort für die üblichen Regalplanungen eingesetzt werden.XXX
Individuelle WarenträgerSonderformen für Warenträger und Displays können angelegt und importiert werden. Auch sehr spezielle Halter, Träger, Warenpräsentationssysteme und Regalformen sind geometrisch und in ihrem Pazierungsverhalten abbildbar und integrierbar.XXX
Preismodell und RabattmodellKundenspezifische und länderspezifische Preislisten und Rabatte sowie Konditionen für spezielle Zielmärkte integriert die XPace-Datenbasis und wertet sie für die Planung, Analyse und Optimierung der Planogramme aus.XXX
Änderungen und Aktualisierungen im PlanogrammPlazierungsänderungen und Aktualisierungen lassen sich auf das jeweils bearbeitete Planogramm anwenden. Neue Erfordernisse, Auswertungen und Kundenerwartungen können auf der Ebene von Einzelplanogrammen umgesetzt werden.XXX
Änderungen und Aktualisierungen Planogramm-übergreifendPlazierungsänderungen und Aktualisierungen lassen sich auf alle Planogramme gleichzeitig anwenden. Neue Erfordernisse, Auswertungen und Kundenerwartungen können auf der Ebene aller Planogramme oder einer Auswahl umgesetzt werden.XX
Austauschen, Auslisten, EinlistenÄnderungen an der Regalplanung erfolgen in Form von Auslistungen, Einlistungen oder durch individuelles Austauschen von Artikeln.XX
Ausrichten, Sortieren, Auffüllen, Einfärben, NumerierenDamit das Planogramm eine praxisgerechte und effektive Dokumentation der Regalplanung darstellt, können plazierte Artikel ausgerichtet und sortiert werden, sie können Freiräume auffüllen, sie können zur Darstellung von Warengruppen und anderen Kategorien farblich hervorgehoben werden und zur Identifizierung mit einer Numerierung versehen werden.XXX
Auswertungen, Benchmarks und KennzahlenZusammen mit Preisinformationen und Abverkaufszahlen wird auf Basis der Produktplazierung in einem Planogramm eine raumbezogene Auswertung der Regalplanung aufgrund von Benchmarks und Kennzahlen vorgenommen.XX
Bestandsmodell, Finanzmodell, FlächennutzungsmodellDie unterschiedlichen Zielsetzungen einer Regaloptimierung werden in XPace durch themenspezifische Modelle abgebildet, die Antworten auf logistische, betriebswirtschaftliche und raumbezogene Fragestellungen generieren. Alle Zahlenwerte und Kennzahlen werden während des Planogrammings mitgeführt und aktuell gehalten.XX
Einspielen von LeistungsdatenUm eine praxisgerechte Auswertung und Optimierung einer Regalplanung zu realisieren, werden Abverkaufszahlen und Umsatzzahlen aus Datenquellen wie Excel in die Planogramme eingespielt.XX
OptimierungsvorschlägeEin Optimierungsvorschlag empfiehlt aufgrund einer Auswertung und von Leistungskennziffern der Produkte, welche Artikel bevorzugt plaziert werden sollten, um das Ranking des Planogramms zu erhöhen.XX
Kategorie-AuswertungenKategorien sind Warengruppen, Sortimente, Marken, Produktfamilien, Preisgruppen etc. Ein Planogramm wird anhand dieser Kategorie-Kriterien bewertet und ausgeleuchtet. Auswertungen und Ausleuchtungen dokumentieren die Struktur des Regals im Markt.XX
Analysen für Bestandsführung, Regalzonen und ROIIEine Analyse wertet ein Planogramm anhand eines Optimierungskriteriums aus und wendet dazu Bewertungsformeln und Kennziffern an. Die Auswertung kann für die Bestandsdeckung und zur Vermeidung von Out-of-Stock-Situationen ausgeführt werden. Regalzonen (Sichtzone, Reckzone etc.) und Kundenlaufrichtung werden berücksichtigt. Die Flächen-Produktivität und die Flächen-Rentabilität eines Planogramms kann ausgewertet werden. Analyseergebnisse sind Basis für Optimierungen und dienen der Argumentation in Listungsgesprächen.XX
Highlighting, Color CodingAnalyseergebnisse bewerten Kategorien oder einzelne Produkte eines Planogramms. Um die betroffenen Produkte im Planogramm zu verorten und auch farblich hervorzuheben, werden die Ergebnisse als Farbcodierung auf das Planogramm angewendet.XX
ListungsabgleichDie vorliegende Regalplanung eines Planogramms wird mit einer Listung abgeglichen. Abweichungen werden angezeigt. Artikel werden zur Löschung oder Nachplazierung vorgeschlagen.XX
Reports in HTML, PDF und ExcelReports sind listenartige oder grafische Zusammenfassungen des Planogramm-Inhalts oder von Analyseergebnissen. Reports können als Web-Report im HTML-Format, zur universellen Weiterverwendung als PDF oder im Excel-Format erzeugt werden.XXX
StandardreportsDie wichtigsten Standardreports werden mitgeliefert. Typische Planogramm-Reports stehen zum sofortigen Abruf der aktuellen Planungsdaten bereit.XXX
AnalysereportsAnalyseergebnisse können als Report ausgegeben werden. Excel-Reports aus Analysen ermöglichen eine Weiternutzung der Ergebnisse in anderen Kontexten und Anwendungen.XX
Individuelle Reports und ExportsReports mit eigenem Logo, spezifischer Spaltenaufteilung und Summenfeldern individualisieren den Output des Planogrammings.XX
Enterprise ServerAlle Planogramming-spezifischen Daten werden in einem Enterprise-Server gespeichert und dort für die Weiterverwendung bereitgestellt. Der Enterprise-Server ist nicht extern gehostet, sondern wird in der anwenderseitigen IT eingerichtet und ist vollkommen unter Kontrolle des Anwender-Unternehmens.X
Web-Bereitstellung von Planogrammen, Images und ProduktdatenPlanogramme, Reports, Images, Produkte und Bauteile werden in einer Web-Oberfläche bereitgestellt und können über einen Standard-Webbrowser angesehen und verwendet werden.X
Multidimensionale SuchePlanogramme im Repository des Enterprise Severs sind nach mehrfach verketteten Kriterien auswertbar, z. B. nach Kunde/Sortiment/Zeitraum oder nach Quartal/Warengruppe/Kundengruppe. Dynamische Kriterienabfragen werden als Smart Folder in der Weboberfläche definiert und bei Abruf dynamisch ausgewertet.X
Verteilen und Sammeln von PlanogrammenDer Enterprise-Server stellt Planogramme zur externen Nutzung bereit. Extern geänderte Planogramme können z.B. vom Außendienst wieder auf den Enterprise-Server hochgeladen werden. Eine zentrale Steuerung der extern eingesetzten Planogramme wird so ermöglicht.X
RechteverwaltungDie Rechte der Enterprise-User können präzise gesteuert werden. Das Bereitstellen von Planogrammen wird von ihrer Nutzung und dem Hochladen von geänderten Planogrammen unterschieden. Dies ist ebenfalls Teil der zentralen Steuerung.X
Anbindung an LDAP und Active DirectoryDie Zugangsberechtigungen und Rechte der Enterprise-User können von bereits bestehenden User-Verzeichnissen im lokalen Netzwerk übernommen werden. Standards werden unterstützt.X
Automatisierung und ScriptingMit Scripts kann man viele Abläufe im Planogramming automatisieren. So werden spezielle Vorgehensweisen und Funktionen möglich. Die Konsistenz und Aktualität aller Planungsdaten und der davon abhängigen Reports wird sichergestellt. Umfangreiche oder komplexe Arbeitsabläufe können auf Knopfdruck ausgeführt werden.XXX
Online-UpdatesXPace wird ständig weiterentwickelt. Im Rahmen eines Wartungsvertrags aktualisiert sich die Software automatisch auf die jeweils aktuellste Version.XXX

Download
Feature-Tabelle als Excel-Checkliste (26 KB)

Weitere Themen:
Spacemanagement GrundlagenXPace EinsatzprofileXPace Module und Pakete

 

Regalbauteile: Ein Regal aus Standard-Warenträgern aufbauen

XPace wird zusammen mit allen wichtigen und gängigen Warenträgern und Regalbauteilen installiert. Damit können Regalelemente, Regalwände, Displays und Plattenplazierungen aufgebaut werden. Die Bibliothek der Warenträger ist durch eigene Bauteile und Displays ergänzbar.

Das Regal wird aus wirklichkeitsnah gestalteten Säulen, Sockelblenden, Fachböden, Körben, Lochwänden und Haken aufgebaut. Paletten, Kartons und CutCases, Umgebungselemente wie Wände und Fußböden stehen ebenfalls zum Aufbau des Point-of-Sale zur Verfügung.

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Strategische Grundlagen des Spacemanagement

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Regalplanung und Regaloptimierung im Rahmen des Trade Marketing betrachtet sowohl Umsatz- und Ertragsziele (Return on Inventory Investment) als auch die Bestandsführung und die Lieferstrategie für das Regal zur Vermeidung von Out-of-Stock-Situationen.

Wir haben die wichtigsten Elemente einer Spacemanagement-Strategie in einem Übersichtsartikel zusammengestellt:

Grundlagen des Spacemanagement

Grundlagen des Spacemanagement Planogramm AnalyseWeil Marktfläche und Regalraum knapp und teuer ist, der Point-of-Sale im stationären Einzelhandel aber der entscheidende Ort für die Generierung von Umsätzen ist, will eine Regalbelegung sehr gut geplant und begründet sein und regelmäßig überarbeitet werden.

Welche Strategien werden verfolgt, welche Maßnahmen angewendet, um den Point-of-Sale bestandsoptimiert, mit bestmöglicher Marktflächen-Rentabilität und verbrauchergerecht zu gestalten? Weiterlesen

XPace Einsatzprofile

XPace Planogramm Einsatzprofile

Für welche Zielgruppen und Einsatzprofile ist XPace besonders geeignet?

Funktionale Aspekte

Spacemanagement mit XPace wird im Handelsmarketing besonders erfolgreich eingesetzt

  • in den Bereichen Non-Food und DIY, da XPace speziell für diese Anforderungen entwickelt worden ist; Haushaltwaren, Hand- und Elektro-Werkzeuge inkl. Zubehör, Raumausstattung und Bodenbeläge erfordern spezielle Plazierungsfunktionen und Präsentationsformen
  • im Bereich Medien (Buchhandel, CDs, DVDs, Spiele), da XPace besondere Plazierungsfolgen, Befüllungen, Regeln und Restriktionen implementieren kann
  • in den Bereichen FotoTechnik und Computer, da hier spezielle Befüllungsregeln und attraktive Präsentationsformen zusammenkommen
  • in den Bereichen KosmetikPharmaBio und Natur, da XPace die besonderen Anforderungen an erweiterte Datenmodelle und Reports erfüllt

Organisatorische Aspekte

Seine Kommunikationsschnittstellen machen XPace besonders geeignet für Konstellationen der Art

  • Zentrale / Außendienst
  • Zentrale / Landesgesellschaften / Handelsvertretungen
  • Handelszentrale / Filialen
  • Handelszentrale / Franchisepartner
  • Hersteller / Dienstleister
  • Hersteller / Handel

Thematische Aspekte

Die XPace-Spacemanagement-Strategie verfolgt die Ziele

  • Computergestützte Regalbelegungsplanung: Auf Basis aktueller Produktdaten, den Maßen und Plazierungsregeln der Produkte werden digitale Regalplanungen erstellt, die leicht änderbar und wartbar sind. Aus den Regalplanungen werden Regal-Dokumentationen und Einrichtungspläne erzeugt.
  • Automatisierte Regalbelegungsplanung: Auf Basis erweiterter Produktdaten, Regeln und semantisch-kategorisierenden Informationen werden schnelle und standardisierte Regalpanungen erzeugt. Alternativszenarien können erarbeitet und verglichen werden.
  • Regalbewertung: Auf Basis erweiterter Produktdaten mit Preisen und Abverkaufszahlen wird eine Kosten- und Nutzen-Transparenz der Verkaufsflächen hergestellt. Fundierte Bewertungen sind eine Argumentationshilfe in Listungsgesprächen.
  • Bestandsoptimierung: Auf Basis erweiterter Produktdaten mit Abverkaufszahlen und Bestandszielen dient eine Bestandsoptimierung sowohl der Verhinderung von Leerverkäufen als auch der Vermeidung von Überbeständen, zusammen mit einer Erfolgskontrolle im Sinne der Bestandsführung.
  • Regaloptimierung: Produktdaten mit Preisen, Abverkaufszahlen und Umsätzen ermöglichen eine Optimierung der Regalbestückung hinsichtlich Produktivität und Rentabilität, zusammen mit einer Erfolgskontrolle im Sinne von Umsatz und Ertrag.
  • Umbauanleitungen für Filialen: Perioden-bezogene Regalplan-Versionen dokumentieren alle Änderungen, Ein- und Auslistungen und führen Vergleichbarkeit und Erfolgskontrolle über mehrere Zeitperioden hinweg ein.

Weitere Themen:
XPace Module und Pakete • XPace Features • Spacemanagement Grundlagen

Spacemanagement Grundlagen

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Weil Marktfläche und Regalraum knapp und teuer ist, der Point-of-Sale im stationären Fach- und Einzelhandel aber der entscheidende Ort für die Generierung von Umsätzen ist, will eine Regal­belegung sehr gut geplant und begründet sein und regelmäßig überarbeitet werden. Ein Spacemanagement-System stellt die notwendigen Funktionen und Bewertungs­modelle für eine praxis­gerechte Regal­planung und eine argumentations­starke Regal­bewertung zur Verfügung.


Spacemanagement führt die optische Anmutung des Point-of-Sale mit den Hard Facts betriebs­wirtschaftlicher Kenn­zahlen zusammen. Über die reine Positionierung von Produkten hinaus entstehen Synergie­effekte, die mit einem Reporting in der Waren­wirtschaft oder Virtual Reality-Darstellungen alleine nicht erreichbar wären.

Ein Spacemanagement-System ist im Kontext des Trade Marketing

  • Planungshilfe
  • Optimierungswerkzeug
  • Argumentationsgrundlage

in der internen und externen Kommunikation.

Die raumbezogene Planung eines Regals erfolgt in Form eines Planogramms. Ein Planogramm  enthält alle Daten einer Planung für einen Point-of-Sale im Sinne eines Einzelregals, einer Regalwand, eines Displays oder eines Shops. Es definiert sowohl die Datensätze der Plazierung als auch die 2D- und 3D-Darstellung des Regals.

Das Spacemanagement gliedert sich in die Teilschritte Regal-PlanungRegal-ÜberarbeitungRegal-Analyse und Optimierung sowie Bereitstellung der Planogramme.

Ziele und Vorgehensweisen

Eine Spacemanagement-Strategie verfolgt die Ziele

  • Auswahl und Präsentation eines geeigneten Sortiments
  • Berücksichtigung von Kundennachfrage und Kundenerwartung
  • Return-on-Investment, Umsatz- und Ertragsziele
  • Optimierung der Bestandsmengen
  • Reduzierung der Handhabungskosten

Diese Ziele stehen teilweise in Konkurrenz zueinander und können nicht alle gleich gut erfüllt werden. Die Aufgabe des Space­managements ist es, eine ausgewogene Gesamt­lösung herbeizuführen. Die Spacemanagement-Strategie kann sowohl für Erst­einrichtungen als auch für Soll-Ist-Optimierungen im Rahmen von Regal-Ist-Aufnahmen und POS-Relaunches angewendet werden.

Regal-Planung

Der prinzipielle Ablauf einer Regal-Planung vollzieht sich in folgenden Schritten:

  • Aufbau eines Regalgerüsts aus Bauteilen
  • Auswahl von Artikeln aus einem Produkt-Datenbestand
  • Positionieren und Anordnen von Artikeln auf Warenträgern im Regal: einzelne Artikel oder Gruppen von Artikeln, manuelle oder regelbasierte Artikelauswahl, automatische oder manuelle Komposition der Artikel auf einem Ziel-Warenträger
  • Eigenschaften des Warenträgers definieren Positionsfolgen, Ausrichtungen und Ankerpunkte
  • Anpassen und Verändern von Produktzusammenstellung
Regal-Überarbeitung

Ein bestehendes Planogramm wird überarbeitet für die Szenarien

  • Änderungen an Sortiment und Listung, Einführung neuer Artikel, Auslaufen älterer Artikel
  • saisonale Änderungen und andere Anpassungen an das Konsumentenverhalten und Kundenerwartungen
  • Preisanpassungen und Anpassungen an Umsatz- und Ertragserwartungen
  • Vergrößerung und Verkleinerung des verfügbaren Regalraums
Regal-Analyse und Optimierung

Planogramme und Regale werden im Rahmen einer Spacemanagement-Strategie hinsichtlich betriebs­wirtschaftlicher Kenn­zahlen ausgewertet und über­arbeitet, mit dem Ziel der Umsatz- und Ertrags­steigerung und einer verbesserten Bestands­führung

  • unter Berücksichtigung von Preisen und Konditionen
  • unter Einbeziehung von Abverkauf, Umsatz und Ertrag zurückliegender Perioden und zukünftiger Erwartungen
  • unter Beachtung von Regalzonen
  • unter Vergleich von Ist- und Soll-Zustand
Bereitstellung

Die Planogramming-Daten werden den Folgenutzern bereitgestellt durch

  • Reporting: Listen, Tabellen, Grafiken
  • Exports, Bereitstellung und Weitergabe
  • Online-Bereitstellung

Daten und Datenquellen

Die wichtigsten Daten auf Input-Seite sind die Produktdaten: Produkte sind die Kern­elemente der POS-Planung. Auch die Daten über die Regal­bauteile und Waren­träger gehören zum Input.

Die Planogramm-Grafik, Listen und Reports, Analysen und Kennzahlen sind die wesentlichen Daten auf der Output-Seite. Daten im Zusammen­hang mit der Bereit­stellung von Planogrammen kommen in Form von HTML-Webseiten, Tabellen­kalkulations­blättern und PDF-Reports hinzu.

Produkt-Daten

Die Produkt-Daten umfassen zunächst die Artikel-Stammdaten: Artikel­nummer als Schlüssel, Artikel­bezeichnung und die Maße der Produkt­einheiten, nach Bedarf ergänzt durch Kategorisierungs­daten wie Waren­gruppe, Preis­gruppe, Produkt­familie, Sortiments­zugehörigkeit und Hersteller.

Logistische Produktdaten beschreiben Minima und Maxima, Griff­lücken, Stapel- und Schachtelungs­maße der Artikel sowie Verpackungs­einheiten, Umverpackungs­stufen und Soll­zahlen, weiterhin Ziel­orte und Restriktionen.

Artikel-Leistungsdaten sind Abverkaufszahlen und Umsätze mit Bezug zu Zeit­räumen und Märkten. Zusammen mit Preis­informationen auf Einkaufs- und Verkaufs­seite werden diese Daten für Bewertungen, Analysen und Optimierungen eingesetzt.

Produkt-Images und 3D-Produktmodelle

Eine besondere Form von Produkt-Daten sind Produkt-Images. Sie werden bestimmten Ober­flächen der Artikel­geometrie zugeordnet; am wichtigsten ist die Front­seite mit dem dazugehörigen Front­image. Die Images werden als eigenständige Bildd­ateien verwaltet, auf die die Produkt-Daten­sätze mit einem Schlüssel oder Link verweisen.

Optional können dreidimensionale Produkt­modelle zum Einsatz kommen. Dadurch werden komplexe Produkt­formen optisch besser vermittelt, es entsteht aber ein erhöhter Aufwand zur Erfassung oder Erzeugung der 3D-Geometrie­daten.

Bauteil-Daten

Bauteil-Daten beschreiben Stamm­daten, Abmessungen und Geometrien von Regal­bauteilen, Waren­trägern und Displays.

Bauteile lassen sich grob in Waren­träger und Nicht-Warenträger unterteilen. Während für beide Arten ihre Abmessungen und Geometrien angegeben sind, beschreiben Waren­träger ihr Verhalten beim Positionieren und Anordnen von Produkten mit zusätzlichen Eigen­schaften. Bau­teile sind also nicht nur durch ihre Geometrie, sondern auch durch ihr Befüllungs- und Positionier­verhalten bestimmt.

Planogramme

In Planogrammen werden die Daten der verwendeten Bau­teile und Artikel mit konkreten Positionierungen und Befüllungen verbunden. Das Space­management-Programm bietet dafür geeignete, komfortable Funktionen an; normaler­weise wird hier der 2D- oder 3D-Grafik-Editor zum Einsatz kommen.

Alle Stamm- und Positionierungs­daten der Bauteile und Artikel in einem Planogramm sind in der Planogramm-Datei enthalten. Produkt-Images werden als eigen­ständige Ressourcen verwaltet, auf die die Daten­sätze in der Planogramm-Datei verweisen. Eine Planogramm-Datei kann autark weiter­gegeben werden, eine Darstellung mit Images erfordert aber am Ziel­ort den Zugriff auf die referenzierten Image-Dateien (lokal oder online).

Man unterscheidet zwischen den Stammdaten­sätzen und den Loalisierungs­objekten von Produkten und Bauteilen. Stamm­daten, Maße, Geometrien und Preise sind in den Stamm­daten­sätzen enthalten, Koordinaten, Bezüge und konkrete Stück­zahlen in den Lokalisierungen. Zu einem Stamm-Objekt können ein oder mehrere Lokalisierungen gehören.

Exportdaten

Exportierte Daten können je nach Zweck viele verschiedene Daten­formate erfordern, z.B. PNG, JPEG, TIFF oder BMP für Grafiken, PDF oder HTML für Reports, XLS für Tabellen.

Planen und Positionieren

Regalplanung Planogramm planogramIn einem Planogramm werden die Stamm­daten aus Produkt- und Bauteil-Channels in konkrete Lokalisierungs­objekte überführt. Zunächst wird aus Bau­teilen ein Regal­gerüst aufgebaut. Dann werden Produkte ausgewählt und auf Warenträger-Bauteilen positioniert, aufgefüllt und arrangiert.

Artikel werden anhand ihrer Artikel­nummer oder ihres EAN-Codes identifiziert und unter Beachtung des verfügbaren Merchandising­raums einzeln oder in Gruppen auf die Waren­träger gesetzt.

Bauteile

Bauteile unterscheiden sich in rein konstruktive Elemente (Nicht-Waren­träger) und Elemente für die Waren­positionierung (Waren­träger). Waren­träger benötigen zusätzliche Angaben, die die Setzung und Anordnung von Produkten an vorgesehenen Orten und in spezifischer Weise zulassen, insbesondere einen Allokations­typ und einen Merchandising­raum.

Produkte

Produkte definieren zulässige Allokationstypen und zusätzliche logistische Informationen, die bei der Positionierung berücksichtigt werden. Mögliche Allokationstypen sind

  • hängend: auf Lochwandhaken oder anderen Haltern
  • stehend, liegend, gestapelt: auf Fachböden, Paletten, in Truhen und Fächern
  • lose, geschüttet: in Körben und Schütten
Positionieren und Anordnen

Produkte werden auf Warenträger gesetzt, dabei bekommen sie eine Position und Füllung zugewiesen und werden passend ausgerichtet. Dazu werden die geeigneten Produkte ausgewählt und dem Ziel-Waren­träger zugewiesen. Der Waren­träger wendet seine Allokations­eigenschaften an und arrangiert die Produkte entsprechend.

Die Produkt-Auswahl erfolgt nach einem der Prinzipien

  • manuell
  • durch Suchfunktionen
  • Barcode-gesteuert
  • aufgrund eines Filters
  • mit einer Regel

Die Auswahl wird einzeln oder in Gruppen in eine Produkt-Positionierung überführt. Reihen­folgen, Abstände und Ausrichtungen werden automatisch angewendet, unzulässige Zuordnungen werden zurückgewiesen.

Bearbeitung

Alle Positionierungen können nach­träglich bearbeitet und verändert werden. Dafür stellt das Space­management-Programm entsprechende Funktionen zur Verfügung. Veränderungen erfolgen in Einzel­bearbeitung, gruppenweise, regelgesteuert oder vollautomatisiert.

Bewerten, Analysieren und Optimieren

Im Spacemanagement wird das Return on Investment (ROI) in der Form eines Return on Inventory Investment (ROII) betrachtet: Die auf begrenztem Regalraum verorteten Produkte werden mit der erwarteten und erzielten Rendite in Beziehung gesetzt.

Planogramming BenchmarksÜber den Point-of-Sale sollen Produkte verkauft und Umsatz und Ertrag generiert werden. Dabei sollen auch die Kunden­erwartungen bestmöglich erfüllt werden. Die Produkte konkurrieren um den verfügbaren Regal­platz, wobei mehrere Optimierungs­ziele (Umsatz­maximierung, Ertrags­maximierung, Bestands­führung, Kapital­bindung, Waren­gruppen­kompetenz, Logistik) gleichzeitig beachtet werden wollen.

Das Spacemanagement-Programm kontrolliert, welchen Wert eine POS-Planung repräsentiert, welche Umsätze und Erträge man erwarten kann und ob die geplanten Waren­bestände den Abverkäufen angemessen sind. Es setzt dazu Leistungs­daten (Abverkaufs­zahlen, Umsätze, Bestands­bewegungen) und Kategorie­betrachtungen ein und ermittelt entsprechende Kennzahlen. Typische Bewertungs­kriterien sind Kontakt­strecken, Dreh­zahlen, Liefer­grade, Flächen-Produktivität und Flächen-Rentabilität, die jeweils auf Einzel­artikel, Kategorien oder das Gesamt­regal angewendet werden können.

Entscheidend ist: diese Auswertungen werden – im Gegensatz zu anderen Analyse­tools in Waren­wirtschafts­systemen etc. – nicht nur anhand von Daten­sätzen, sondern unter Einbeziehung des (verfügbaren und belegten) Raums durchgeführt. Daher sind die typischen Kenn­zahlen die Produktivität, Rentabilität und der Deckungs­beitrag der belegten Fläche.

Analysen

Analysen sind thematische Auswertungen eines Planogramms aufgrund von zugespielten Produkt-Leistungsdaten, betriebs­wirtschaftlichen Kenn­zahlen und der aktuellen Belegung. Die Ergebnisse einer Analyse können als Farb­ausleuchtung auf der Planogramm-Grafik sichtbar gemacht werden. Analyse­daten sind grafisch und alphanumerisch exportierbar.

Eine Analyse setzt die Verfügbarkeit der Leistungs­daten der positionierten Artikel, z. B. Umsatz- und Abverkaufs­zahlen, Erst­bestückungs- und Soll­mengen mit zeitlichem Bezug, voraus.

Da die Leistungs­daten der Artikel nicht in jedem Fall problemlos zur Verfügung stehen, ist die Analyse­phase optional, sie kann zunächst außer Betracht gelassen und erst zu einem späteren Zeit­punkt implementiert werden. Anderer­seits ist die Analyse­phase der Bereich, der besonders geeignet ist für Optimierungen bezüglich Umsätzen, Erträgen und Rentabilität und die Steuerung von Bestands­reichweiten hinsichtlich Vermeidung von Leer­verkäufen einerseits und übermäßiger Kapital­bindung langsam-drehender Artikel andererseits.

Typische Analysen sind:

  • Umsatz- und Gewinn-Prognose
  • Kontaktstreckenanalyse nach Warengruppe und Hersteller
  • Bestandsanalyse bzgl. Bestandsreichweite, Über- und Unterbestände
  • Bestandsbewertung
  • Kosten-Nutzen-Analyse
  • Relevanzanalyse
  • Marktflächenleistung
  • Netto- und Brutto-Regalflächenbewertung
  • Multi-Positions-Analyse und Listungsabgleich
  • Deckungsbeitrag
Highlighting

Die Ergebnisse einer Analyse werden mit einer Farbausleuchtung auf das Planogramm projiziert. Performante und kritische Produkt­positionierungen werden sofort sichtbar.

Jede Analyse definiert eine eigene Menge an Farb­ausleuchtungen, die jeweils einen Teilaspekt der Analyse­ergebnisse auf das Regal beziehen. Eine Legende stellt den Zusammenhang zwischen Farb­zonen und Werte­bereichen her.

Bereitstellen

Die in einem Planogramm erarbeiteten Planungs­daten dienen nicht nur der internen Verwendung, sondern werden in der Regel auch nach außen kommuniziert, z.B. an Einrichter, Außendienst, Großhandels­partner, Filialen, Franchisenehmer oder Kunden. Hierfür können zwar papiergebundene Kommunikations­wege (Versand von Planogramm-Grafiken und Listen per Post) und einfache Online-Kommunikation (PDF-Versand per Email) zum Einsatz kommen – spätestens wenn aber auch ein Rückkanal erforderlich wird, sollte man an andere Kommunikations- und Präsentationswege denken.

Ein Rückkanal wird dann erforderlich, wenn der Außen­dienst oder die Filiale oder der Partner vor Ort Änderungen an Layouts durchführen und zurück in die Zentrale schicken möchte. Hier empfiehlt sich der Einsatz einer Web-basierten Online-Plattform, die Planogramme und Reports bereitstellt, über die aber auch ein Upload von geänderten Planogrammen möglich ist.

Hierbei ist besonders auf eine strukturierte und flexible Organisation der Planogramm-Ablage zu achten. Dies betrifft die Zuordnung von Planogrammen

  • zu Herstellern und Warengruppen
  • zu Regionen und Kundengruppen
  • zu Sortimenten und Kategorien
  • zu Zeitperioden
  • zu Marktgrößen

Reports, Stücklisten und Layouts können über eine Web-Oberfläche bereitgestellt werden, die ständige Aktualität aller Daten wird auf diesem Wege sichergestellt. Das Planungs- und Reporting-Tool kommuniziert bidirektional mit dem Web-Repository, hält also sowohl Upload- als auch Download-Möglichkeiten bereit.

Automatisieren

Viele Bearbeitungsschritte und Vorgänge in einer Planogrammplanung wiederholen sich regelmäßig. Es bietet sich an, Abläufe zu Makros zusammenzufassen und zu automatisieren und spezielle Funktionsfolgen als Scripte zu programmieren.

Die Einsatzmöglichkeiten von Scripting sind vielfältig und umfangreich. Sie reichen von der Automatisierung wiederkehrender Arbeitsabläufe bis hin zum Programmieren eigener Planogramm- und Positionier-Algorithmen. Einige typische Szenarien:

Erweiterungen und Anpassungen

Auch wenn das Spacemanagement-Programm einen vollständigen Funktionsumfang für die Regal-Planung und Regal-Optimierung bietet, kann es in Sonder­fällen spezielle Anforderungen geben, die mit Standard­funktionen nicht angemessen umgesetzt werden können. Über eine Erweiterungs­schnitt­stelle kann das Programm die Einbindung von Spezial­funktionen mit individuellen Algorithmen und Schnitt­stellen ermöglichen.

Die Spacemanagement-Software ist damit auch auf Spezial­fälle vorbereitet und adaptierbar.

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